Peopz auf der Cowork 2016

Kooperation statt Konkurrenz #cowork2016

Am vergangenen Wochenende traf sich die deutschsprachige Coworking-Szene in Hamburg zur Coworking-Konferenz. In meiner recht vielfältigen Arbeit als freier Kulturmanager spielen Räume, Gemeinschatsprozesse und der Erfahrungsaustusch über co-kreative Prozesse eine große Rolle, also war ich vor Ort. Für die Überschrift zu diesem Post, habe ich mir einem Tweet von Jhonny geborgt, denn der bringt es auf dem Punkt, weshalb es die Cowork gab und geben sollte.

Zum Verständnis braucht es aber noch einmal eine Zuordnung, denn schon der Begriff Coworking als solches ist alles andere selbsterklärend. Coworking ist alles anderes als neu. Das deskmag zeigt in einer Timeline zur “History of Coworking” den ersten Eintrag im Jahr 1995. Am Ende ist dieser Blick auf diesen Marker aber nur der Blick auf Räume und auf das, was Menschen darin tun.

Dass das ein reduzierter Blick auf Coworking ist, zeigt ein Vortrag von Brad Neuberg über seinen Weg hin zu Coworking. Am 09. August 2005 gründete er in San Francisco einen Coworking-Space und tat das nicht allein mit dem Ziel die Rahmenbedingungen (Dach, Strom, Internet) zu schaffen. Er tat es als Ausdruck seiner Frage: “How do I make work work for me?”

Ein wichtiges Element von Coworking ist also auch die Community und die Bereitschaft sich als solche zu begreifen und keine Angst davor zu haben, dies auch auszuleben. Coworking ist also doch nicht einfach ein Produkt, an welches sich ein Preisschild kleben lässt und das wird es schon. Coworking kann man nicht besitzen, aber man kann es leben. Coworking heißt miteinander und konkret für Spacebetreiber eben viel eher Kooperation statt Konkurrenz.

Weitere Beiträge von der Coworking Konferenz findet ihr bei Tobias Schwarz und Alex von Shhared.